Bioenergie

Bioenergieatlas.NRW

Bioenergieatlas.NRW:
Die Bioenergiebranche auf einen Blick

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Neu: Marktführer Holzpellets NRW 2017

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Information

Filme zum Thema Biomasse

Das Netzwerk Biomasse der EnergieAgentur.NRW



Im Netzwerk Biomasse sensibilisiert die EnergieAgentur.NRW Verbraucher, Unternehmen und Kommunen für die Biomasse als erneuerbaren Energieträger und informiert über Nutzungsmöglichkeiten. Sie bringt Akteure sowie Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen -- sowohl im In- als auch im Ausland. Die EnergieAgentur.NRW bietet im Rahmen der Netzwerkarbeit eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen im Thema Bioenergie und unterstützt bei der Entwicklung sowie Umsetzung neuer innovativer Projekte.

Pelletkaskadenheizung für zwei Neusser Schulen

Kosteneffizient und zugleich CO2-neutral sorgt eine Pelletkaskadenheizung an zwei Neusser Schulen für Wärme und Warmwasser. Das Gebäudemanagement der Stadt Neuss hat bei der energetischen Sanierung der Schulgebäude die Weichen für das klimaschonende Heizen mit Holzpellets gestellt und dabei auf eine  bequeme Contractinglösung gesetzt. Beides hat sich gelohnt. Der Contractingdienstleister übernahm 2014 die Investition in die moderne Pelletgroßanlage, die aus drei hintereinander geschalteten 300 kW-Holzpelletkesseln besteht, und sorgt seitdem für ihren effizienten und reibungslosen Betrieb. Das Ergebnis überzeugt: Die Energiekosten konnten reduziert und die kommunalen Klimaschutzziele vorangetrieben werden.  

Flexible Biogasanlage im virtuellen Kraftwerk


Flexibilität ist aus dem Energiesystem der Zukunft nicht wegzudenken, denn die volatile Energieerzeugung durch Wind und Sonne muss ausgeglichen werden. Anlagen wie die hier in Höxter sorgen im Verbund – als sogenanntes virtuelles Kraftwerk – dafür, dass sich Stromerzeugung und -nachfrage zu jedem Zeitpunkt decken. Wie eine Biogasanlage zu einer flexiblen umgerüstet und in das virtuelle Kraftwerk eingebunden werden kann, welchen Aufwand der Anlagenbetreiber im Betrieb hat und wie die Steuerung seitens des Direktvermarkters erfolgt, erklärt der Film der EnergieAgentur.NRW.

Bioenergie aus 40.000 Tonnen Gemüseresten, Obstschalen und Gartenabfällen

Bioenergie aus Abfall - 40.000 Tonnen Biomüll werden in Hille in Nordrhein-Westfalen jährlich zur Gewinnung von Biogas genutzt. 2009 fiel die Entscheidung und aus dem reinen Kompostwerk Pohlsche Heide wurde eine moderne Biogasanlage. Mehrere Wochen vergärt der Bioabfall in großen Fermentern und setzt während dieses Prozesses unter anderem Methan frei. In einer weiteren Aufbereitungsanlage gereinigt entsteht aus dem wertvollen Methan Biogas mit Erdgasqualität und kann so unproblematisch in das Erdgasnetz eingespeist werden. Gleichzeitig nutzen die Betreiber den Bioabfallrest nach der Vergärung noch zur stofflichen Verwertung und gewinnen daraus hochwertige Kompostprodukte.

Biogasanlage mit Einspeisung ins Erdgasnetz in Neuss



Biogas auf Erdgasqualität: Die technisch optimierte Biogasanlage der Königs & Nellen Pflanzenenergie GmbH in Neuss macht das möglich. Durch eine Investition in Höhe von 1,4 Milllionen Euro haben die Landwirte ihre Anlage erweitert und können jetzt das in Fermentern erzeugte Biogas durch ein aufwendiges Reinigungsverfahren aufbereiten und direkt ins Erdgasnetz einspeisen. So steigerten sie die Effizienz der Anlage auf über 80 Prozent. Planungssicherheit bieten die Stadtwerke Neuss als Einspeiser, Gasnetzbetreiber und Wärmeversorger mit einem langfristigen Liefervertrag. Sie nutzen das aufbereitete Biomethan für mehrere eigene Blockheizkraftwerke und versorgen so beispielsweise die Bäder der Umgebung mit Strom und Wärme.

ORC-Holzheizkraftwerk der Stadtwerke Bielefeld



Etwa 20 Prozent des erneuerbaren Stroms und ca. 80 Prozent der erneuerbaren Wärme in Nordrhein-Westfalen werden durch den CO2-neutralen Energieträger Holz abgedeckt. Dazu trägt auch das hocheffiziente ORC-Holzheizkraftwerk der Stadtwerke Bielefeld bei. Jährlich werden dort rund 25.000 Tonnen Holzabfälle verbrannt und so etwa 44.000 MWh Wärme und 9.000 MWh Strom erzeugt. Die Energie der dabei entstehenden heißen Rauchgase wird zusätzlich durch das sogenannte „Organic Rankine Cycle"-Verfahren für die Strom- und Wärmeproduktion genutzt. So ist das moderne ORC-Holzheizkraftwerk ein wesentlicher und wichtiger Baustein im Energiekonzept der Stadtwerke Bielefeld.

Energieautarkes Klärwerk der Stadtwerke Bad Oeynhausen



Die Betreiber der städtischen Kläranlage in Bad Oeynhausen haben es bald geschafft: 2014 wird die Anlage durch die konsequente Nutzung von Bioenergie energieautark und damit unabhängig von externen Energiequellen sein. Um dieses Ziel zu erreichen haben die Stadtwerke auf eine optimierte energetische Nutzung des anfallenden Klärschlamms gesetzt und Investitionen in neue energieeffiziente Technik getätigt. Zuvor wurden alle Prozesse systematisch überprüft und im Laufe der Jahre angepasst. Durch das Zusammenspiel der Maßnahmen konnte der Energiebedarf der Kläranlage auf nur 1,6 Millionen KWh reduziert werden.

Holzpellets: Großanlagen

Heizen mit Holzpellets schont das Klima, reduziert die Heizkosten und ist komfortabel. Das gilt nicht nur für Pelletheizungen in privaten Haushalten, sondern auch für Großanlagen in kommunalen Gebäuden, Mehrfamilienhäusern oder Industriebetrieben. So spart beispielsweise die 200kW-Pelletanlage auf dem Gelände eines neuen Studentenwohnheims in Münster etwa 50 % Heizkosten gegenüber einer Ölheizung.

Holzpellets: Pelletofen

Das Heizen mit einem Pelletofen ist komfortabel: Die Bedienung ist denkbar leicht, die gewünschte Wärme lässt sich präzise einstellen und der Brennstoff Holzpellets wird automatisch zugeführt. Auch bei den Emissionswerten schneiden Pelletöfen besser ab als die klassischen Kaminöfen. Wichtig sind eine gute Planung durch einen Fachbetrieb und die Beratung durch den Schornsteinfeger.
 

Holzpellets: Bedienung der Anlage

Familie Stemberg aus Lage würde sich jederzeit wieder für das Heizen mit Holzpellets entscheiden: Sie genießen in ihrem Einfamilienhaus die wohlige Wärme der Holzpellets, freuen sich über den Bedienungskomfort der Anlage und schätzen die erheblichen Preisvorteile der heimischen Holzpellets gegenüber fossilen Brennstoffen. Das Einsparpotenzial liegt je nach Verbrauch bei 500 bis 700 € pro Jahr.


Holzpellets: Welthungerhilfe spart 25.000 € Heizkosten pro Jahr

Kostenersparnis und Umweltschutz waren für die Geschäftsführung der Welthungerhilfe die schlagenden Argumente, die alte Gasheizung in ihren Verwaltungsgebäuden in Bonn durch eine 500-kW-Holzpelletanlage zu ersetzen. Und die Entscheidung für das Heizen mit dem nachwachsenden und klimaschonenden Brennstoff hat sich gelohnt: Heute spart die private Hilfsorganisation rund 25.000 Euro Heizkosten pro Jahr. Holzpelletanlagen ab 150 kW bieten sich an zum Beispiel für Mehrfamilienhäuser, Betriebe, Verwaltungsgebäude oder Krankenhäuser.

Holzpellets: Planung und Installation

Gibt es einen geeigneten Raum für die Pelletanlage? Wo können die Pellets trocken gelagert werden? Welcher Kessel ist der richtige? Gemeinsam mit einem Fachplaner und Installateur hat Detlef Jürgens bei der Planung seiner Pelletanlage Antworten auf diese Fragen und die passenden Lösungen für sein Mehrfamilienhaus gefunden. Zum Beispiel lagert der Brennstoff in einem Erdtank vor dem Haus, weil im Keller kein Platz war. Auch der Schornsteinfeger spielt schon vor der Installation der Heizungsanlage eine wichtige Rolle: Der Emissionsexperte prüft beispielsweise ob ein vorhandener Schornstein den Anforderungen entspricht oder eventuell saniert werden muss. Adressen von Experten in der Umgebung finden Interessierte unter www.aktion-holzpellets.de.

Holzpellets: Anlieferung - Wie geht das?

Strengen Kontrollen unterliegt auch die Anlieferung der Holzpellets vom Ladevorgang des Lastwagens bis hin zur Befüllung des Lagerraums beim Kunden. So werden die Pellets beispielsweise direkt vor der Auslieferung noch einmal abgesiebt, um den Feinanteil möglichst gering zu halten. Rückstellproben dokumentieren die einwandfreie Qualität. Denn nur ein sauberes Produkt gewährleistet eine störungsfreie Verbrennung. So sind auch die Fahrzeuge mit ihrer modernen Technik speziell für den Transport von Holzpellets und das schonende Einblasen des Brennstoffes in den Lagerraum ausgerüstet.

Holzpellets: Herstellung von Pellets

Holzpellets haben es in sich: Für die Produktion einer Tonne Pellets werden sechs bis acht Kubikmeter Holzspäne benötigt. In großen Mengen fallen diese Reststoffe beispielsweise bei der Produktion von Konstruktionsholz in Sägewerken an. Ohne Zugabe von chemischen Zusatzstoffen werden Sägemehl, Hobelspäne oder Waldrestholz unter großem Druck zu den 4 bis 6 Millimeter kleinen Pellets gepresst und nach strengen Qualitätsanforderungen zertifiziert. So wird aus einem heimischen nachwachsenden Rohstoff ein hochwertiger Brennstoff, von dem die Verbraucher und die regionale Wirtschaft profitieren.

Frau Larissa Mathiszik
Leiterin Aktion Holzpellets
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642290
mathiszik@energieagentur.nrw

Frau Heike Frinken
Leiterin Netzwerk Biomasse
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642297
frinken@energieagentur.nrw

Frau Isabel Kuna
Aktion Holzpellets
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642298
kuna@energieagentur.nrw

Frau Monika Löber
Netzwerk Biomasse
EnergieAgentur.NRW
Telefon: 0211 86642241
loeber@energieagentur.nrw

Herr Dr. Petr Tluka
Netzwerk Biomasse
Telefon: 0211 86642217
tluka@energieagentur.nrw

Sie erreichen die EnergieAgentur.NRW außerdem werktags von 8 bis 18 Uhr über die Hotline unter 0211 - 8371930.